#Riding4Europe

(English version below)

#Riding4Europe – Diesem Zeichen habe ich 2019 meine Radtouren gewidmet. Damals induziert durch den bevorstehenden Brexit. Mit dem Ziel mich gegen nationalistische Bewegungen einzusetzen und um die Vorzüge eines geeinten Europas in den Vordergrund der Diskussion zu rücken. Von Frankfurt a.M aus startend, ging es an drei Wochenenden auf ca. 2.500 km in alle neun deutschen Nachbarländer. Auf Fahrten, bei denen mich jeder begleiten konnte. Einige fuhren ein paar Kilometer mit. Andere gleich ganze Touren.

In meinem damaligen Blog-Post schrieb ich:

„Wir leben in einer Zeit, in der vermehrt wieder nationalistische Bewegungen in Europa aufkommen. Trotz der längsten friedvollen Periode in Zentraleuropa überhaupt. Dies ist eine Errungenschaft des vereinten Europa und wird derzeit durch nationalistische Bewegungen leichtfertig aufs Spiel gesetzt.“

https://sbucoaching.com/2019/02/10/riding4europe/

Diese friedvolle Periode ist nun auf unabsehbare Zeit vorbei. Auf Grund eines unfassbaren politischen Selbstverständnisses des russischen Präsidenten. Der Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine stellt eine lange nicht dagewesene Zäsur in die geopolitischen Verhältnisse dar. Gerne hätte ich nie dagewesen geschrieben – was auf Grund unserer eigenen deutschen Geschichte jedoch leider nicht zutreffend gewesen wäre.

Wie viele trieb mich diese Woche vor allem Unverständnis und ein Gefühl der Hilflosigkeit um. Daher möchte ich meinen Sport zumindest erneut nutzen, um ein Zeichen zu setzen und mich selbst zu positionieren. #Riding4Europe spiegelt meine persönlichen Werte wider. Werte, für die ich einstehe. Werte, für die ich aufstehe. Demokratie, Freiheit, Miteinander.

Im Radsport sagen wir lapidar „Gegenwind formt den Charakter“. Wir alle werden in den nächsten Jahren auf viel Gegenwind stoßen. Zeit für uns alle den eigenen Charakter unter Beweis zu stellen.

Daher werde ich auch in diesem Jahr keine Touren im Zeichen des Wettkampfes fahren. Sondern stets unter dem Zeichen #Riding4Europe. Mitte Juli werde ich im Nord-Osten von Norwegen starten. Und bis zum südwestlichsten Punkt Europas in Portugal fahren. Ca. 8.000 km. Im Vergleich hierzu – von Frankfurt a.M. bis nach Kiew sind es gerade einmal 1.900 km. Dieser Krieg geht uns alle an. Ich bin mir dessen bewusst, dass ich nicht viel bewirken kann. Aber zumindest möchte ich dieses – mein Mittel – nutzen, um persönlich Stellung zu beziehen. Und wenn ich einen Menschen erreichen und von meinen Werten überzeugen kann, dann hat es sich gelohnt.

Wer wieder ein paar Kilometer mitfahren möchte, kann sich gerne bei mir melden. Es wird ein Live Tracking per GPS geben.

#Riding4Europe #StayWithUkraine   


#Riding4Europe – I dedicated my bike tours to this sign in 2019. At that time, induced by the upcoming Brexit. With the aim of positioning myself against nationalist movements and to bring the advantages of a united Europe to the forefront of the discussion. Starting from Frankfurt a.M. I covered about 2,500 km to all nine neighbouring countries of Germany on three weekends. On trips where everyone could accompany me. Some rode a few kilometers with me. Others did an entire tour.

In my blog post at the time, I wrote: “We live in a time with nationalist movements resurging increasingly all over Europe. Despite the longest peaceful period in Central Europe ever. This is an achievement of the united Europe and is currently being recklessly jeopardized by nationalist movements.”

This peaceful period is now over – indefinitely. Because of an incomprehensible political self-image of the Russian President. The invasion of the Russian troops into Ukraine represents a turning point in the geopolitical situation that has not been seen for a long time. I would have liked to write „never“ – unfortunately, given our own German history, this would have been wrong.

Like many, this week I was mainly driven by a lack of understanding and a feeling of helplessness. So I would like to at least use my sport again to set an example and position myself. #Riding4Europe reflects my personal values. Values ​​I stand for. Values ​​I stand up for. Democracy, Freedom, Togetherness.

In cycling we say succinctly „Headwind shapes the character“. We will all face a lot of headwinds in the years to come. Time for all of us to prove our own character.

That’s why I won’t be doing any competition-oriented tours this year either. But always ride under the sign #Riding4Europe. In mid-July I will start in the north-east of Norway. And drive to the most south-western point of Europe in Portugal. Approximately 8,000 km. In comparison – from Frankfurt a.M. to Kiev it is just 1,900 km. This war affects us all. I am aware that I cannot do much. But at least I would like to use this – my means – to take a personal stand. And if I can reach someone and convince them of my values, then it was worth it.

If you would like to ride a few kilometers with me again, you are welcome to contact me. There will be live tracking via GPS.

#Riding4Europe #StayWithUkraine

Veröffentlicht von Stefan

Ultracyclist, Ironman, Medical Fitness and Endurance Coach

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s